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Kreatin ist eine im menschlichen Körper natürlich vorkommende Substanz, die eine unentbehrliche Vorstufe für die Produktion von ATP bildet. Über lange Zeit wurde Kreatin vor allem als Supplement für Sportler eingesetzt, weil mehr Kreatin einfach mehr zelluläre Energie in Form von ATP ermöglicht. Doch inzwischen hat sich gezeigt, dass Kreatin sehr wichtige neurologische Wirkungen hat und diese haben weniger mit ATP zu tun denn eingenommenes Kreatin wird zwar effektiv in die Muskeln aber deutlich weniger effektiv ins Gehirn transportiert.
Man findet fast immer die Aussage, Kreatin besteht aus Glyzin, Arginin und Methionin. Das trifft zwar für das Kreatin aus dem Labor zu, was als Supplement angeboten wird. Aber das vom Körper hergestellte Kreatin wird in der Leber, den Nieren und der Pankreas aus Glyzin, Arginin und s – Adenosyl - Methionin, auch bekannt unter dem Akronym sAME gebildet. Um gut mit Kreatin versorgt zu sein braucht der Körper mindestens 5 - 10 Gramm täglich, je nach Körpergewicht und Leistungsanforderungen. Wenn der Körper sein gesamtes Kreatin selbst herstellen muss verbraucht er dabei rund 50% seines sAME.
Genau diese Substanz, sAME ist enorm wichtig für neurologischer Regulationen, die sowohl die emotionale Stimmung wie auch die kognitive Leistung beeinflussen. Aus diesem Grund ist sAME als Supplement schon vor vielen Jahren in den USA als sehr wirksam bei Depressionen, wiederkehrenden Albträumen und Angststörungen erkannt worden. Doch als Supplement ist sAME sehr teuer und in vielen Ländern auch nur als Medikament zugelassen. Wenn der Körper aber seinen Kreatin – Bedarf durch supplementiertes Kreatin abdecken kann, spart er so viel sAME ein, dass eine Supplementation nicht notwendig ist. Kreatin ist deutlich preiswerter und hat ja auch andere sehr wertvolle Wirkungen in Bezug auf die körperliche Energie.
Es gibt inzwischen viele Neurologen, die Kreatin als eines der wichtigsten natürlichen Mittel für ein gesundes Gehirn und eine gesunde Psyche empfehlen. Ich habe selbst schon oft erlebt, wie Kreatin deutliche Verbesserungen bei Vergesslichkeit bringt. Im digitalen Zeitalter ist für uns alle die neurologische Belastung schon deshalb gestiegen weil wir eine Fülle von visuellen Informationen wahrnehmen, die einem vieltausendfachen dessen entspricht, was Menschen noch vor 100 Jahren visuell erfasst haben. Alle diese Reize lösen Prozesse im Gehirn aus, die verarbeitet werden müssen. Aus diesem Grund ist Kreatin eines der natürlichen Mittel, vom man sagen kann es ist sinnvoll für jeden Menschen, unabhängig von der individuellen gesundheitlichen Situation.

Hat Kreatin Nebenwirkungen?
Alle Untersuchungen zeigen, dass Dosierungen von 2og Kreatin pro Tag keine Nebenwirkungen erzeugen. Diese Dosis gibt man z.B. in den USA bei stärkeren Gehirnverletzungen oder wenn Gehirnverletzungen zu erwarten sind, wie bei American Football – Spielern vor einem Spiel. Kreatin kann zu einem Anstieg von Kreatinin im Urin führen. Kreatinin an sich ist eine harmlose Substanz, aber sie entsteht vermehrt als Stoffwechselprodukt bei Niereninsuffizienz. Kreatin für aber nicht zur Niereninsuffizienz und hier muss man Korrelationen unterscheiden in Bezug aus Sensitivität und Spezifität. Jeder Sumo Ringer ist ein sehr dicker Mann aber nicht jeder dicke Mann ist ein Sumo Ringer. Dick zu sein verursacht nicht den sehr seltenen Beruf des Sumo Ringers, es ist keine spezifische Korrelation. Ebenso ist Kreatinin im Urin nicht die Ursache von Niereninsuffizienz und auch keine spezifische Korrelation, weil andere Faktoren wie Kreatin – Einnahme den gleichen Effekt erzeugen.

Kreatin richtig anwenden
Bei der Einnahme von Kreatin ist eine Auflade- Phase empfehlenswert, in der 15 – 20g Kreatin täglich verteilt auf drei Einnahmen eingenommen werden. Diese Phase geht über eine Woche. Danach nimmt man 5g pro Tag und bei größeren Anforderungen ist eine Dosierung von 1g pro Kilogramm Körpergewicht empfehlenswert. Kreatin sollte immer in warmer Flüssigkeit, Wasser, Tee oder Kaffee eingerührt werden. Es ist hitzebeständig und kann deshalb problemlos in Heißgetränke eingerührt werden.
Quelle zur s- Adenoyl – Methionin abhängigen Produktion von Kreatin:
Metabolic Basis of Creatine in Health and Disease: A Bioinformatics-Assisted Review - PMC
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